Karpaltunnelsyndrom

Definition des Karpaltunnelsyndrom

Das Karpaltunnelsyndrom beruht auf der chronischen Kompression des Medianus-Nerven im Handgelenk, wo er durch den Karpalkanal durchtritt. Das Karpaltunnel-Syndrom tritt bei Frauen drei Mal häufiger als bei Männern auf und hängt von der ausgeführten Arbeitstätigkeit an (bei besonderen Tätigkeiten bis zu 60 Fälle je 100 Arbeitnehmer). In circa 70% der Fälle ist Karpaltunnel-Syndrom beidseitig. Zumeist ist die Arbeitshand betroffen.

Symptome des Karpaltunnel-Syndroms

Im Anfangsstadium beschweren sich die Patienten über Kribbeln, Taubheit oder Schwellung der Hand, überwiegend in den ersten drei Fingern oder teilweise auch im vierten Finger (siehe Abbildung), vor allem morgens und/oder in der Nacht. In einem fortgeschrittenen Stadium strahlen die Schmerzen in den Unterarm aus (sogenannte Reizsymptome). Wenn die Beschwerden zunehmen, kommt es zu Gefühlsstörungen an den Fingern, Kraftverlust der Hand, Thenaratrophie (defizitäre Symptome).

Stützverband für die Behandlung des Karpaltunnel-Syndroms und der Handgelenk-Tendinitis.
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